Die folgende (Film)-Veranstaltung:

 

 

Was wir Dada nennen,
ist ein Narrenspiel aus dem
Nichts, in das alle höheren
Fragen verwickelt sind…
Hugo Ball

Dada war im Wesentlichen eine Revolte gegen die Kunst von Seiten der Künstler selbst, die die Gesellschaft ihrer Zeit und deren Wertesystem ablehnten. Von Zürich ausgehend (von Hugo Ball, Emmy Hennings, Tristan Tzara, Richard Huelsenbeck, Marcel Janco und Hans Arp in Zürich begründet) breitete sich im Laufe des Ersten Weltkriegs der Dadaismus in ganz Europa aus. Überall protestierten Künstler durch gezielte Provokationen und vermeintliche Unlogik gegen den Krieg und das obrigkeitsstaatliche Bürger- und Künstlertum. Gegen den Nationalismus und die Kriegsbegeisterung vertraten sie Positionen des Pazifismus. Der Dadaismus stellte nicht nur sarkastisch die bisherigen absurd gewordenen Werte in Frage, sondern zugleich auch die gesamte bisherige Kunst, indem er ihre Abstraktion und Schönheit durch satirische Überspitzung zu reinen Unsinnsansammlungen machte. Die durch Disziplin und die gesellschaftliche Moral bestimmten künstlerischen Verfahren wurden durch einfache, willkürliche, meist zufallsgesteuerte Aktionen in Bild und Wort ersetzt. Wir laden Sie herzlich ein, an diesem spannenden Kulturwirbel teilzunehmen, der die Entwicklung der Kunst bis in die Gegenwart grundlegend beeinflusst hat.

 

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Die nächste Ausstellung:

 

Zur Eröffnung spricht Prof. Werner Kroener

 

Einladung:

Efeu, die sagenumwobene Heilpflanze, wird heutzutage fast ausschließlich als Zierpflanze verwendet. Sie ist wohl eine der wenigen verholzenden Rankpflanzen in Europa, die derart ausdauernd wächst und mitunter bizarre Wuchsformen ausbildet. Einzelnen Exemplaren wurde sogar ein Alter von bis zu 450 Jahren attestiert.
Diese zum Teil sehr alten Efeuranken sind das Ausgangsmaterial für meine Skulpturen. Die Materialbeschaffung und das Herausarbeiten der Grundformen bilden bereits die größte Hürde im gesamten Entwicklungsprozess.
Ab diesem Zeitpunkt ist vor allem eine Menge Geduld und Fingerfertigkeit gefordert, um den einzelnen Skulpturen den endgültigen Feinschliff und die Standfestigkeit für ihre zukünftige Bestimmung zu geben.
Nach verschiedenen Ausstellungen am Ammersee-Westufer, in München und Wien freue ich mich über die Gelegenheit, meine Arbeiten erstmalig in meiner Heimat Schondorf präsentieren zu können.

Marius Polter

 

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Weitere Termine entnehmen Sie bitte der Rubrik Vorschau